Im Oktober 2016 nahm ich das erste Mal an einem PLaYinG ArTs-Symposion teil.

Danach beantwortete ich die Frage  

„Wo hat mich Playing Arts hingeführt?“, folgendermaßen:

 

„Playing Arts hat mich vom Weg abgebracht. Von einem Weg, dessen Ziel mir nicht erstrebenswert erschien. Plötzlich bin ich auf kleinen Pfaden unterwegs. Pfade, von denen ich auch nicht sicher bin, ob deren Ende wirklich lohnen, erreicht zu werden. Aber der Horizont leuchtet so schön freundlich und mein innerer Kompass gibt mir die Gewissheit für die richtige Laufrichtung.“

Im Oktober 2017 beantwortete ich die gleiche Frage:

„Playing Arts hat mich auf den Weg gebracht, der zu mir selber führt. Ein Stück weit bin ich ihn schon gegangen-spielend. Nach und nach hat sich für mich im Spiel, ein, also, mein Grundthema offenbart:

Kommunikation und Bewegung  

Von der mobilen Litfaßsäule bis zu den  interaktiven Exponaten zum Thema "Vielfalt" verbindet" ist für mich ein roter Faden erkennbar: Immer habe ich Kunst als Medium zur Kommunikation erschaffen oder aber ich habe Kunst durch Kommunikation erschaffen, zum Beispiel durch Gemeinschaftsarbeiten.

Was kommt als nächstes ? Ein paar unreife Ideen trage ich bereits in mir, doch bis zur "Ernte" dauert es noch ein Weilchen, ich schätze, bis zum Ende des Jahres. Bis dahin berichte ich erst mal über ein kleines, privates Projekt: Meine Farben für 2018. Ein gutes Notiz-und Skizzenbuch trägt ja schließlich auch zur Reifung von Ideen bei... (geschrieben im November 2017)

Spontan AG

in Tübingen gesehen
in Tübingen gesehen

Eine spontane Idee,

 

gemeinsame Erfahrungen,

 

ein neues Unternehmen-

 

Das ist die Ultrakurzformel

 

für das neueste Projekt.

 

Mehr dazu in Kürze!

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Mail Art

Thema im August 2018:EinlegearbeitenDeswegen gibt es bei mir auch nicht viel zu sehen. Alles eingelegt, auch das passende Rezept für eingelegtes Obst: Nimm Anfang August eine kleine rote Johannisbeere und lasse diese einen Tag in der Sonne liegen. Am nächsten Tag steckst du die in der Sonne verdorrte rote Johannisbeere und stecke diese in eine dicke, schwarze Johannisbeere. Das geht ganz einfach ,indem du die Beere mit einem scharfen Messer an einer Seite etwas aufschneidest. Lasse die gefüllte schwarze Johannisbeere einen Tag in der Sonne liegen und fülle am nächsten Tag eine Stachelbeere mit dem durch Sonnenhitze gewonnenen Füllgut. Durch den natürlichen Dörrvorgang verbinden sich die verschiedenen Obstsorten. Nun kommt es darauf an, die Einlegearbeit Tag für Tagfortzusetzen- bis zum 31.August. Es ist darauf zu achten, dass das Obststück immer einen winzigen Tick größer als das Einlegestück sein sollte. Bestenfalls variiert auch die Farbe, denn so entsteht ein facettenreicheres Schnittbild. Alle Obstsorten sich geeignet; Trauben, Erdbeeren, Mirabellen, Pflaumen, Aprikosen, Äpfel, Birnen usw. Traditionell ist am 31.August eine Melone an der Reihe. Aufgeschnitten wird übrigens mit Draht, den ich an beiden Enden an zwei Holzgriffen befestigt habe. Einlegeobst passt hervorragend zu einer Scheibe Beduinen-Hochzeits-Braten(auch für andere Partys echt ein Knüller), hier ein Rezept für 250 Personen:1 mittleres Kamel, 1mittlere Ziege, 1 Frühjahrslamm, 1 Huhn, 1 Ei, 450 Zehen Knoblauch, 1 Bund frischen Koriander.

Zubereitung:

Fülle das Huhn mit einem gekochten Ei im Korianderbett, fülle das Lamm mit dem Huhn, die Ziege mit dem Lamm, das Kamel mit der Ziege. Spicke das Kamel mit dem Knoblauch und bestreiche das Kamel vor dem Rösten mit Butter. Fang rechtzeitig mit dem Braten an und vergiss nicht, die Einladungen zu verschicken. Es liegt eben alles in dir selbst. Doch in wie vielen Schichten? Und was ist der innerste Kern? Ein göttlicher Funke-oder nur eine verschrumpelte Johannis-Beere?

Ja, ich kann für mich behaupten, die letzten Wochen der Dürre fordern ihren Tribut! Dass mir Hitze und Dürre aufs Gemüt schlagen, ist auch an solch seltsame Ideen wie dieser zu erkennen.

Oh ich freue mich auf das Septemberthema!

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Neues von der Zwischentonkatze

Hier ist das stolze Tier, kurz vor einer Grenzüberschreitung
Hier ist das stolze Tier, kurz vor einer Grenzüberschreitung

Mitte Februar hatte ich die spektakuläre Sichtung der

Zwischenton-

katze längst vergessen.

Zu einer wirklichen Begegnung

mit diesem

scheuen Tier ist es leider nicht gekommen. Schade, denn ich hätte ihm sehr gerne mal unter sein feines Näschen gerieben, was es mit seinen Zwischentönen so alles anrichtet. Mittlerweile denke ich, ich hätte die Katze fangen müssen. Dann hätte ich sie eingesperrt und endlich mal ordentliche Manieren beigebracht. Doch leider ist eine transparente Erscheinung genauso wenig greifbar wie die von ihr transportierten Zwischentöne. So habe ich sie streunen lassen und mich nicht mehr um sie gekümmert.

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Kreativwaschgang

Dort droben auf jenem Berge, da rauschet im Winde ein Rad...
Dort droben auf jenem Berge, da rauschet im Winde ein Rad...

Um zu meiner Waschmaschine zu gelangen, muss ich immer durch

die Werkstatt. Mein Blick schweift im Vorrübergehen über mein Sammelsurium von

angefangenen Arbeiten und einzelnen Teilen, die ich momentan interessant finde und deshalb auf statt im Schrank lagere. Dieses Schweifen meines Blickes hat manchmal erstaunliche Folgen. Plötzlich sehe ich Zusammenhänge, die mich überraschen- und diese neue Sichtweise ist dann der Beginn eines neuen Gegenstandes der Kategorie „Beifangkunst“

In diesem Fall war es der Propeller eines alten ausgedienten

Kühlschrankes, der seit 3 Wochen vor der Eingangstür eines Cafés lag. Dieses Café wurde geschlossen und Teile der ehemaligen Einrichtung wartete auf ihre Entsorgung. Und an dem kleinen Propeller, der aus dem Bauch des Kühlschrankes herausgerissen, auf dem Asphalt lag, blieb jeden Morgen mein Blick hängen, wenn ich dort vorbeifuhr. Bis zu dem Tag, als ich ihn mit nach Hause nahm und auf den Schrank in der Werkstatt legte. Ja, und am nächsten Tag hatte ich frei und Zeit, Wäsche zu waschen- und nun habe ich ein Windrad.

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