Im Oktober 2016 nahm ich das erste Mal an einem PLaYinG

ArTs-Symposion teil. Danach beantwortete ich die Frage

 

„Wo hat mich Playing Arts hingeführt?“

folgendermaßen:

„Playing Arts hat mich vom Weg abgebracht. Von einem Weg, dessen Ziel mir nicht erstrebenswert erschien. Plötzlich bin ich auf kleinen Pfaden unterwegs. Pfade, von denen ich auch nicht sicher bin, ob deren Ende wirklich lohnen, erreicht zu werden. Aber der Horizont leuchtet so schön freundlich und mein innerer Kompass gibt mir die Gewissheit für die richtige Laufrichtung.“

Im Oktober 2017 beantwortete ich die gleiche Frage:

 

„Playing Arts hat mich auf den Weg gebracht, der zu mir selber führt. Ein Stück weit bin ich ihn schon gegangen-spielend. Nach und nach hat sich für mich im Spiel, ein, also: mein Grundthema offenbart:

Kommunikation und Bewegung  

Von der mobilen Litfaßsäule bis zu den  interaktiven Exponaten zum Thema "Vielfalt" verbindet" ist für mich ein roter Faden erkennbar: Immer habe ich Kunst als Medium zur Kommunikation erschaffen oder durch Kommunikation. Was kommt als nächstes ? Ein paar unreife Ideen trage ich bereits in mir, doch bis zur "Ernte" dauert es noch ein Weilchen, ich schätze, bis zum Ende des Jahres. Bis dahin berichte ich erst mal über ein kleines, privates Projekt: Meine Farben für 2018. Ein gutes Notiz-und Skizzenbuch trägt ja schließlich auch zur Reifung von Ideen bei...

Neues von der Zwischentonkatze

Hier ist das stolze Tier, kurz vor einer Grenzüberschreitung
Hier ist das stolze Tier, kurz vor einer Grenzüberschreitung

Mitte Februar hatte ich die spektakuläre Sichtung der

Zwischenton-

katze längst vergessen.

Zu einer wirklichen Begegnung

mit diesem

scheuen Tier ist es leider nicht gekommen. Schade, denn ich hätte ihm sehr gerne mal unter sein feines Näschen gerieben, was es mit seinen Zwischentönen so alles anrichtet. Mittlerweile denke ich, ich hätte die Katze fangen müssen. Dann hätte ich sie eingesperrt und endlich mal ordentliche Manieren beigebracht. Doch leider ist eine transparente Erscheinung genauso wenig greifbar wie die von ihr transportierten Zwischentöne. So habe ich sie streunen lassen und mich nicht mehr um sie gekümmert.

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Mail Art

Langsam aber sicher
Langsam aber sicher

Über Pierre de Fermat (1601- 1663), den Schöpfer der Wahrscheinlichkeits-rechnung ist bekannt, dass er die Mathematik als geistiges Training betrachtete, wie die

„Nordwestdeutsche Zeitung“ am Freitag, den 6.Juni 1906 berichtet.

Wir wissen, dass Pierre de Fermat großes Interesse an geometrischen oder mathematischen Theorien hatte, der Bezug zur realen Welt kümmerte ihn jedoch nicht im Geringsten. Umso überraschender sind deshalb jüngste Forschungsberichte, welche die Vermutungen nahelegen, das eine oder dass andere mathematische Axiom könnte Fermat auch im Alltag nützlich gewesen sein, so zum Beispiel bei der Jagd. Die Differentialrechnung war und ist, auch in ihren spezifischen Spielarten wie der Jagd auf Sinus und Cosinus, eben doch nicht so aufregend wie eine echte Jagdszene mit ständig wechselnden, schwer zu berechnenden Parametern wie Glück, Arglosigkeit oder der Gruppendynamik in der Laienjägergemeinschaft. Die Anpirschgeschwindigkeit stellt dabei noch den verlässlichsten Berechnungswert dar und noch heute gilt der Fermat’sche Satz: „Langsam aber sicher“ 

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Kreativwaschgang

Dort droben auf jenem Berge, da rauschet im Winde ein Rad...
Dort droben auf jenem Berge, da rauschet im Winde ein Rad...

Um zu meiner Waschmaschine zu gelangen, muss ich immer durch

die Werkstatt. Mein Blick schweift im Vorrübergehen über mein Sammelsurium von

angefangenen Arbeiten und einzelnen Teilen, die ich momentan interessant finde und deshalb auf statt im Schrank lagere. Dieses Schweifen meines Blickes hat manchmal erstaunliche Folgen. Plötzlich sehe ich Zusammenhänge, die mich überraschen- und diese neue Sichtweise ist dann der Beginn eines neuen Gegenstandes der Kategorie „Beifangkunst“

In diesem Fall war es der Propeller eines alten ausgedienten

Kühlschrankes, der seit 3 Wochen vor der Eingangstür eines Cafés lag. Dieses Café wurde geschlossen und Teile der ehemaligen Einrichtung wartete auf ihre Entsorgung. Und an dem kleinen Propeller, der aus dem Bauch des Kühlschrankes herausgerissen, auf dem Asphalt lag, blieb jeden Morgen mein Blick hängen, wenn ich dort vorbeifuhr. Bis zu dem Tag, als ich ihn mit nach Hause nahm und auf den Schrank in der Werkstatt legte. Ja, und am nächsten Tag hatte ich frei und Zeit, Wäsche zu waschen- und nun habe ich ein Windrad.

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Die Zwischentonkatze

5. Januar 2018.

Bis morgen noch ist es mit viel Glück und aufmerksamer Beobachtungsgabe möglich, die Zwischentonkatze zu erspähen. Heute Morgen fand ich dieses Katzenartige Wesen im Vorgarten, wie es sich selbst zum Verkauf feilbot. Ob sie wohl miteinander verwandt sind?

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Meine Farben für 2018

Dies ist mein drittes selbstgemachtes Kalender-Notizbuch,

welches komplett aus „Altpapier“ besteht: Papierreste, die durch Zuschnitt

entstanden sind, Bilder und Skizzen von mir, die mir zum Wegwerfen zu schade waren, alte Poster oder Kalenderblätter. Der Einband ist von einem alten Roman,

dessen „Innenleben“ auch ein wunderbares Material ist, für Papierfiguren oder zum Ausstanzen, z.B. für Sonne, Mond, Sterne oder Engel, die ich für Weihnachtskarten verwende. Doch zurück zum Buch:

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