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Soziale Plastik

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Wo ist die neue Mitte?

„Die „Soziale Plastik" ist eine von Joseph Beuys (1921–1986) ermittelte neue Kategorie der Kunst. Sie erfordert, das Zusammenleben aller Menschen mit Natur und Kosmos nach den Kriterien der Kunst zu gestalten. Die „Soziale Plastik“ ist ein lebendiges, sich stetig veränderndes Ganzes. Sie wird gebildet im Denken und Tun der Menschen, die mit allem Lebendigen gemeinsam und selbstbestimmt, die stimmige Proportion des Zusammenwirkens verwirklichen, die sie ist. Sie lebt unsichtbar im Jetzt und strebt fortwährend hin zu ihrer Freiheitsform, die sie erst zum Kunstwerk macht. Sie ist das Neue, das nur durch den sich befreienden Menschen entstehen kann. Sie ist der Sinn der Menschenentwicklung. Ihr Ursprung und ihr Ziel ist die Liebe, die die Freiheit Aller will....“ schreibt Michael von der Lohe

 Eine sehr gelungene Beschreibung ist das.

Für Alexander Wiechec, Künstler aus Fulda ist das Thema „Soziale Plastik“ ein ständiger Wegbegleiter.

Anlässlich des hundertsten Geburtstags im Mai 2021 hat ihn die Frage umgetrieben, wie sich die Coronapolitik auf unsere Gesellschaft auswirkt, ganz allgemein,und im persönlichen Bereich.Unter dem Eindruck seiner eigenen, oft drastischen Erfahrungen, wollte er wissen, ob es anderen Menschen auch so geht wie ihm selbst: Aus der Krise, aus der Not heraus wuchsen nämlich neue, erstaunliche Früchte und es reiften vorher nie gesehene Blüten heran. Der Nährboden dafür bestand zu großen Teilen aus Kreativität und Kunst und aus neuen Konstellationen im Freundes-und Bekanntenkreis.

Er hat Freunde befragt bei Demos und Kundgebungen mitgemacht und selbst ein neues Veranstaltungsformat erfunden: Sein Kulturwohnzimmer. Innerhalb der letzten Jahre ist darüber ein Film entstanden: „Die Kritikerbewegung“. Ich komme auch ganz kurz in dem Film vor, denn meine Auseinandersetzung mit der Krise war natürlich auch künstlerisch.

 Hier geht' zum Film:


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