Earth Day 2026

In meinem letzten Beitrag zu meinem Lieblingsort in Fulda schrieb ich, dass sich im Kleinen, also im kommunalen Bereich die große Politik widerspiegelt.

Eine Politik, die Wälder opfert für "Infrastrukturprojekte" und Windkraft, für Energie, um den wahnsinnig steigenden Energieverbrauch zu stillen und gewöhnlich mehr Schaden als Nutzen bringt, weil sie den kapitalistischen Grundprinzipien unterworfen ist.

Die heilige Nachhaltigkeit wird in der Öffentlichkeit kaum noch hinterfragt.Angesichts der Menge an Holz, die beispielsweise in Leuna verarbeitet wird, fragt man sich zwangsläufig, was „Nachhaltige Forstwirtschaft“ tatsächlich bedeutet. Zum Abholzen freigegeben?

Doch mehr und mehr wird auch klug hinterfragt, wie zum Beispiel von Rob Kenius, eine sehr interessante Website hat er! Beim Thema Windkraft drängt sich ebenso mehr und mehr die Frage nach der Verhältnismäßigkeit in den Vordergrund. Über Windkraft habe ich neulich hier geschrieben. Welche Auswüchse die Energiewende annimmt, ist erschreckend, wie man am Beispiel dieses Projektes erkennen unschwer kann.

Da hat die Grüne Politik gründlich vorgesorgt, so dass selbst eine Klage des BUND keine aufschiebende Wirkung mehr hat.

Soll man darüber lachen oder weinen? Denn nicht die Einsicht oder spontane Segnungen durch Vernunft bringen Politiker zum Einlenken, sondern die Verschiebung von Prioritäten. Wenn Krieg geführt werden soll, entscheidet man sich halt im Zweifelsfall für den Krieg und gegen die bislang als alternativlos gepriesene Energiewende.

Über die verheerenden Folgen von Krieg auf unsere Lebensgrundlagen berichtet beispielsweise der Informationsdienst Umwelt und Kriege.

Weil diesem Themenkomplex viel zu wenig Beachtung findet,wird am 25.4.von 11:00-14:00 Uhr zum diesjährigen Earth day  eine Informations-und Diskussionsveranstaltung stattfinden.Ort: Universitätsplatz in Fulda.  

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