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TransformARTion · 09. Oktober 2019
Während des Schreibens des Artikels „Die essbaren Wilden“ wurde mir klar, dass ich den Kräutern in meinem Garten ein extra--Kapitel widmen muss, nicht nur, weil es so viele sind, sondern auch, weil es so viel Interessantes zu beobachten und zu lernen gibt. Viele Kräuter in meinem Garten sind nicht von mir gesät oder gepflanzt sondern einfach zu mir gekommen. Ich reiße ja auch nichts raus, bevor ich weiß, was da wächst.
TransformARTion · 07. April 2019
Heute morgen, als die ersten Sonnenstrahlen auf meinen zartrosa leuchtenden Rhabarber fielen, beschloss ich, mein Lamentieren einzustellen und nur noch darüber zu berichten, wie schön, bereichernd und beglückend es sein kann, einen naturnahen Garten zu haben. Mein Plan, nur noch anzubauen, was sozusagen von allein und mit einem absoluten Minimum an Pflege wächst, läuft bis jetzt gut.
TransformARTion · 13. März 2019
Mittlerweile wächst in all meinen Blumenkübeln Japanischer Knöterich, zumindest erst mal unterirdisch. Ich bin gespannt auf die ersten Sprossen. Mit Knöterich als Baumaterial für Kinder (und Senioren) habe ich ja schon gute Erfahrungen gemacht. Ist es nicht verrückt, wieviel Energie und Arbeit beim Anbau von Kulturpflanzen nötig ist, während die „Wilden“ ohne
TransformARTion · 26. Juli 2018
Als ich im letzten Jahr über meine Kleinstgartenanlage als Beitrag zur Essbaren Stadt berichtete, zitierte ich Dr. Barbara Hendricks aus ihrem „Grünbuch Stadtgrün : „Die gesellschaftliche, wirtschaftliche und ökologische Entwicklung der Welt im Sinne einer ganzheitlich verstandenen Nachhaltigkeit ist eine urbane Aufgabe, denn die vorherrschende Lebensform der Zukunft wird städtisch sein.“ Doch meine Resultate im Gemüseanbau waren echt nicht ermutigend. Doch dann machte ich eine Entdeckung:
TransformARTion · 15. April 2018
Ende Februar 2018 habe ich in Teil 2 über einen Aspekt des aktuellen Zeitgeistes geschrieben: den gefühllosen, unachtsamen und respektlosen Umgang mit allem Lebendigen. Aus Unachtsamkeit wächst Gefühllosigkeit und aus mangelndem Gefühl erwächst Destruktivität. Destruktivität gedeiht am üppigsten auf dem Boden der verengten Wahrnehmung.
TransformARTion · 17. März 2018
Im März kann man einen Hauch Magenta über Wälder und Wiesen erkennen, wenn das Licht günstig ist. Ein Hauch von Morgenröte in der Schöpferstunde des Jahres (frei nach einem Lied von Herrmann Claudius) Doch was wird aus dem Hauch, wenn die Landschaft kurz vor der "schönen scheuen Schöpferstunde" kahl rasiert worden ist?
TransformARTion · 07. Januar 2018
Über den Waidesgrund habe ich ja schon geschrieben. Ich hätte nicht gedacht, dass ich sogar davon träume, und sogar 13-mal in Folge!
TransformARTion · 24. September 2017
„Kommen Sie, ich lade Sie ein, hier zu schreiben oder zu zeichnen, was Ihnen spontan einfällt zum Thema Vielfalt, Unsere Stadt, Unsere Zukunft, Eigene Wünsche und Träume….“ Mit etwa diesen Worten sprach ich am 23.September 2017 zur Auftaktveranstaltung der Interkulturellen Woche in Fulda auf dem Bahnhofsvorplatz, viele, viele Menschen an, große und kleine, junge und alte. „Ich kann nicht malen. Das hat mir mein Lehrer in der Schule schon gesagt.“ Eine häufige Antwort, auch an...
TransformARTion · 19. September 2017
Dies ist die Fortsetzung von "Barock statt Grün". Im Gespräch der AGORA mit dem Stadtbaurat, Herrn Daniel Schreiner am 22.02.2017, kam zum Ausdruck, dass eine Bürgerbeteiligung am Bauvorhaben am Waidesgrund nicht vorgesehen war. Erfreulicherweise wurde dann in der darauf folgenden Zeit doch ein Instrument zur Bürgerbeteiligung vom Stadtplanungsamt erarbeitet: Von Mitte August bis Anfang September konnten alle Interessierten an einer Bürgerbefragung zum geplanten Bauvorhaben teilnehmen. Wer...
TransformARTion · 14. September 2017
(siehe auch: "Barock statt Grün") Zu den schönsten Geschichten, die ich je gelesen habe, gehört zweifellos auch: „ Der Mann, der Bäume pflanzte“ von JeanGiono. Es ist die Geschichte des Hirten Elzéard Bouffiers, der in seinem Leben unzählige Bäume pflanzte- scheinbar beiläufig und unauffällig. Doch am Ende seines Lebens waren durch sein beständiges Tun riesige Wälder entstanden….Auf die Frage, wo die von Elzéard Bouffier gepflanzten Wälder zu finden seien, antwortete Giono...

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