ein erfolgreicher Tag

Um acht Uhr morgens am 20.April begann ich meine Büroarbeit.

Alles lief wunderbar, ich hatte meinen roten Faden vom Vortag wieder-gefunden und machte mich voller Elan an die Arbeit: einem umfangreichen Manuskript. Doch ich war noch nicht völlig im Arbeitsmodus

versunken, als mich ein Geräusch aufschreckte und mich aus meiner ruhigen Versenkung unmittelbar in einen Alarmzustand katapultierte.

Ach das mal wieder:

Die Arbeitsmannschaft des städtischen Gartenamtes, voll im Einsatz auf dem

gegenüberliegenden Schulgelände. Mit ohrenbetäubendem Geräteeinsatz, Freischneider, Laubläser usw. Ich kenne das schon und habe schon darüber berichtet: Trauer bei 60 Dezibel. Heute kam noch eine Besonderheit dazu, denn es ist gerade Brutzeit der Vögel, und was ich während eines Rundgangs im Vorgarten und auf der Terrasse beobachten konnte, war: Aufgeschreckte, wild umherschwirrende und wild zwitschernde Vögel in einer beeindruckenden Anzahl und Vielfalt.

Ja, so bin ich eben: Anstatt mich zu freuen, dass es doch noch so viele Vögel gibt, obwohl die Anzahl der Bäume und Sträucher schwindet, ja manche Vorgärten in Steingärten verwandelt wurden- Nein, da rege ich mich auf, weil die Vögel in der Brutzeit gestört werden. Ja und ich kann mich an diesen Lärm nicht gewöhnen.

Ja, warum auch- es gibt auch schon Kindergärten und Schulen, die auf

Maschineneinsatz verzichten! Jawohl!

Auf dieser Gedankengrundlage gedieh mein Entschluss, noch einmal das Gespräch mit der Schulleitung zu suchen, obwohl diesbezügliche Versuche in der Vergangenheit größtenteils scheiterten. Telefonisch ist die Schule nicht immer zu erreichen, doch es gibt einen Anrufbeantworter. Hier hörte ich eine freundliche, männliche Stimme, die zu Ende des üblichen Ansagetextes „noch einen erfolgreichen Tag“ wünscht. Also hinterließ ich auf dem Band meine Bitte um Rückruf zwecks Vereinbarung eines Gesprächstermins.

Dieser nette Wunsch für einen erfolgreichen Tag veränderte meine Denkrichtung auf unerwartete Weise und damit auch meine bisherigen

Vorstellungen über das von mir gewünschte Gespräch. Ja, warum denn nicht „erfolgreich“

sein? Beruflich erfolgreich! Als Bildungsträgerin für nachhaltige Entwicklung, beispielsweise.

 Angebot: Kleine Sinnesschule, Teil 1

Ort:

Vorgarten der Terrassenstraße 7, gegenüber der Katharinenschule

Zielgruppe: Grundschulkinder und Lehrpersonal

Inhalt/Ablauf, (Grobplanung)

Treffen- eine halbe Stunde bevor die Geräte zum Einsatz kommen.

Einstimmen, Übungen zum Wahrnehmen der Stille und der

Geräusche des erwachenden Tages. Beobachtungsprotokolle werden ausgeteilt, Beobachtungs-Aufgaben erteilt, die Kinder arbeiten jetzt in Kleingruppen:

Maschinenlärm wahrnehmen, Vögel beobachten und Vogelstimmen wahrnehmen. Nachdem die Arbeiter abgezogen sind, erfolgen noch einige vergleichende Beobachtungen. Auswertung der Protokolle erfolgt dann in der Schule.

Weitere Details dieses Angebotes, Honorarkosten und Terminvereinbarung bitte über: Kontakt. 


Die Sinne erleben

Niederschwelliges Betreuungsangebot für Gruppen

Klanggang und Augenweide

Eine Veranstaltung im Rahmen der Woche der Nachhaltigkeit

vom 16.-26. September 2016 des Netzwerks Bildungsregion Nachhaltigkeit Osthessen!

Diese Veranstaltung kann zu jedem beliebigen Termin wieder gebucht werden.

Bitte etwa 6-8 Wochen vorher anfragen!

Unsere Welt fordert von uns zunehmend einseitige, intellektuelle Leistungen und wir haben immer weniger Gelegenheiten und Freiräume, unsere Sinne in ihrem ganzen Potenzial zu erleben und zu entfalten. Deshalb werden Erfahrungsfelder zur Entfaltung der Sinne“ (nach Hugo Kükelhaus) immer wichtiger für die Gesundheit des Menschen als Individuum und der ganzen Gesellschaft. Das Umweltzentrum Fulda ist mit seinen Gärten, Obstbäumen, Gewässern und Auewiesen ein idealer Ort, um an verschiedenen Stationen Sinneserfahrungen zu erleben.

Zielgruppen:

Schulklassen, Kinder von 6-18 Jahre-

Menschen, die von Demenz betroffen sind- Interessierte, und Personen, die durch eingeschränkte oder nachlassende kognitive Fähigkeiten beeinträchtigt werden oder Beeinträchtigungen vorbeugen möchten.


Das Atelier der Natur

Eine Veranstaltung im Rahmen der Woche der Nachhaltigkeit

vom 16.-26. September 2016 des Netzwerks Bildungsregion Nachhaltigkeit Osthessen!

Diese Veranstaltung kann zu jedem beliebigen Termin wieder gebucht werden.

Bitte etwa 6-8 Wochen vorher anfragen!

Das „Atelier der Natur“ ist an keinen speziellen Ort und an keinen Raum gebunden- es hat keine feste Adresse. Gerade deshalb kann jeder dieses Atelier besuchen, bestaunen und selbst zum Künstler werden. Im Workshop „Atelier der Natur“ werden wir die vielfältige Landschaft rings um das Umweltzentrum erkunden, zwischen Wiesen, Bäumen und Seen unsere eigenen Gestaltungsräume finden und Gestalten als Aktion erleben. Wir werden Farben und Formen aufspüren, um daraus unsere eigenen Kunstwerke zu schaffen. Unsere Bilder und Skulpturen entstehen an Ort und Stelle aus den Materialien, die wir im Atelier der Natur finden: Blätter, Steine und Gräser, Erde oder Pflanzensaft.

Zielgruppen:

Schulklassen, Kinder von 6-18 Jahre

Menschen, die von Demenz betroffen sind- Interessierte, und Personen, die durch eingeschränkte oder nachlassende kognitive Fähigkeiten beeinträchtigt werden oder Beeinträchtigungen vorbeugen möchten.

” Es gibt eine Kraft aus der Ewigkeit und diese Kraft ist grün. Aus lichtem Grün sind Himmel und Erde geschaffen und alle Schönheit der Welt.” (Hildegard von Bingen)

 

Der Aufenthalt in der freien Natur ist eine Wohltat für alle unsere Sinne und kann unsere "Lebensgeister" stärken. Ob es der kleine Kräutergarten vor dem Haus ist,oder ob wir dem Park oder Wald in der Nähe einen kleinen Besuch abstatten, spielt keine Rolle,denn das Wichtigste ist immer,die Schönheiten unserer Welt wahrzunehmen, sich selbst als einen Teil unserer Welt zu spüren. Einfach Dasein. Sich verbunden fühlen, mit allem Leben.In der "Naturwerkstatt 4 Jahreszeiten"gibt es zahlreiche Möglichkeiten, vom reinen Erleben bestimmter Erfahrungsfelder zur Entfaltung der Sinne bis zum Basteln, Werkeln und Bauen mit Naturmaterialien. Sprechen Sie mich an, wenn Sie Fragen haben!